perfekter start in die kindesentwicklung

Kindesentwicklung – perfekter Start

Nie wieder lernen Menschen so viel in so kurzer Zeit wie in den ersten Lebensmonaten. Im Baby- und Kleinkindgehirn findet ein wahres Feuerwerk der Synapsenverknüpfung statt. Staunen Sie gemeinsam mit Ihren Kleinen über die tollen Fortschritte – z. B. beim Greifen, Baden, Spielen und Kuscheln.

Greifen IST BEGREIFEN!

Im Kindesalter ist die Entwicklung von Körper und Gehirn eng miteinander verbunden. Neugeborene bewegen sich noch größtenteils reflexhaft, sie schließen z. B. automatisch fest die Faust, wenn man ihnen einen Finger in die Handfläche legt. Im Laufe des ersten Lebensjahres reift der Greifreflex zu einer bewussten Greifbewegung heran. Anfangs noch recht grobmotorisch und nicht immer erfolgreich. Dann beginnt irgendwann ein wahres Trainingscamp – für Baby und Erwachsene: Die Kleinen greifen nach allem, was in ihrer Nähe ist, „fuchteln“ damit herum und lassen es wieder los. Für die Großen heißt das: bücken, aufheben, bücken, aufheben … Das ist kein scha- denfrohes Spiel, sondern Lernen: Mit allen Sinnen und Gehirnwindungen nehmen Babys wahr, was ihr Körper alles kann, z. B. ein tolles Geräusch erzeugen, wenn die Trinkflasche auf den Boden fliegt.

Auch zum Breilöffel wird jetzt gierig gegriffen, allerdings ist die Trefferquote im Mund noch relativ niedrig. Erstaunlich filigran funktioniert hingegen der sogenannte Pinzettengriff: Geduldig üben Zeigefinger und Daumen kleinste Dinge, wie Rosinen oder Fussel aufzupicken. Doch die allgemeine Faustregel gilt: kleine Kinder, großes Spielzeug. Bis die Feinmotorik treffsicherer wird.

baby greift an den Fuß

Der Greifreflex

Der Greifreflex der ersten 8 Wochen ist ein Urinstinkt, der für einen sicheren Halt des Babys bei der Mama oder anderen sorgt.

Spielen HEISST ENTWICKELN!

Sobald ein Baby nach den ersten Wochen etwas wacher wird, erwacht auch sein Spieltrieb. Anfangs braucht es dafür noch keine Spielsachen, schon das Gesicht von Mama oder Papa oder die eigenen Hände und Füße sind interessant genug, um untersucht und befühlt zu werden. Um Größe, Form und Beschaffenheit von Dingen zu erforschen, stecken Babys sich lange Zeit alles in den Mund, was sie zu fassen kriegen: Sie fühlen mit ihrem feinsten Tastsinn an der Zunge. Deshalb: Alles weg, was verschluckt werden oder verletzen kann! Auf der Krabbeldecke am Boden regen Bewegungsfreiheit und z. B. eine Rassel zur Beschäftigung an.

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Mit dem Robben und Krabbeln wird auch eine Schachtel mit verschiedenartigen Dingen zum Ein- und Ausräumen sehr spannend. Wird Ihr Baby quengelig oder dreht es sich vom Spielzeug weg, braucht es eine Ruhephase. Dinge, die Geräusche machen oder nicht selbst vom Baby weggelegt werden können, sollten Sie deshalb nur gelegentlich herausholen.

Baden, GENIESSEN UND ERFORSCHEN!

badendes baby

Die meisten Babys lieben es, zu baden. Vom warmen Wasser umhüllt zu werden, kennen sie noch aus dem Mutterleib. Wichtig: Ob täglich oder einmal wöchentlich, das Baderitual sollte bei den Kleinsten ein Ruheritual sein. Eine Zeit des Verwöhnens – Babywellness! Achtung: Auch wenn Ihr großes Baby schon alleine sitzen kann, lassen Sie es niemals unbeaufsichtigt in der Wanne! Das wäre nicht nur gefährlich, sondern auch schade, denn jetzt beginnt die „Heureka-Zeit“.

Mit Badetierchen und -gefäßen erkundet Ihr Nachwuchs nun die Welt der Physik: Was schwimmt, was geht unter? Hier kann ich etwas einfüllen, da läuft es wieder heraus. Das hier kann ich unter Wasser drücken, und wenn ich loslasse, schnellt es wieder nach oben. Die leere Shampooflasche macht dabei tolle Blubberblasen. Und – ups! – was passiert denn da mit meinen Fingern? Die werden ja ganz schrumpelig! Genau so soll der große Physiker Archimedes einst das Prinzip des Auftriebs entdeckt haben, ehe er „Heureka“ rufend und nackt durch Syrakus gelaufen ist.

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Kuscheln IST KING!

Wenn es etwas gibt, wovon Babys und Kinder nie zu viel bekommen können, dann sind es Umarmungen und Streicheleinheiten. Berührung ist eine entwicklungsfördernde, wichtige Ausdrucksform der elterlichen Liebe – sogar lebenswichtig. Adäquater Körperkontakt sagt aber nicht nur: „Ich hab dich lieb.“ Umarmungen & Co. sorgen für Entspannung, ein positives Selbstbild, helfen bei der Regulation von Gefühlen und Körperfunktionen, stärken die Immunabwehr, fördern den Tastsinn und aktivieren Glückshormone. Denn mit unseren 750 bis 900 Millionen Tastrezeptoren in Haut, Muskeln, Sehnen und Haaren sind wir von Kopf bis Fuß auf Fühlen eingestellt.

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