Death Note – Der perfekte Anime für Einsteiger

Death Note ist ein echter Klassiker unter den Anime und Manga – und das nicht ohne Grund. Über 30 Millionen Menschen weltweit haben den Manga verschlungen und die Geschichte wurde sogar mehrmals als Realfilm umgesetzt – unter anderem von Netflix.
Der Anime hat etwas Besonderes: Immer wieder wird er als die perfekte Serie empfohlen, um in die bunte Welt der Anime einzutauchen. Und das, obwohl er schon 2003 erschienen ist! Seitdem sind zahlreiche neue, aufregende Favoriten wie Demon Slayer dazugekommen – trotzdem fesselt Death Note nach wie vor neue Fans.
In diesem Beitrag erfährst du, warum Death Note der ideale Einstieg in die Welt von Anime ist.
Keine Klischees – Death Note bricht mit Anime-Stereotypen
Wenn man an Anime denkt, kommen einem oft knallbunte Welten, endlose Kämpfe und jede Menge Slapstick-Humor in den Sinn. Death Note geht da einen ganz anderen Weg. Die Anime-Serie fühlt sich eher wie ein klassischer Thriller oder westliche Detektivgeschichten à la Sherlock Holmes oder Breaking Bad an – clever, spannend und mit jeder Menge psychologischem Katz-und-Maus-Spiel.
Abgesehen von ein paar fantastischen Elementen wirkt das in Death Note gezeigte Japan überraschend realistisch. Genau das macht den Anime besonders zugänglich für Thriller-Fans und sorgt dafür, dass der Übergang von Live-Action-Filmen zu Anime fast nahtlos gelingt.
Worum geht es in Death Note?
Die Geschichte beginnt im Reich der Shinigami – den Todesgöttern – die ein ganz besonderes Notizbuch in die Menschenwelt fallen lassen. Dieses „Death Note“ landet ausgerechnet in den Händen des hochintelligenten Musterschülers Light Yagami. Nachdem der Todesgott Ryuk ihm das Notizbuch erklärt hat, greift Light zu – selbstsicher, clever und fest davon überzeugt, dass er die Welt nach seinen Regeln richten kann.
Wie funktioniert das Death Note? Einfach gesagt: Wenn man den Namen einer Person in das Notizbuch einträgt, dann stirbt diese innerhalb von 40 Sekunden an einem Herzinfarkt. Light, getrieben von seinem starken Gerechtigkeitssinn, nutzt diese unglaubliche Macht, um zahlreiche Kriminelle zu bestrafen, die dem Gesetz entkommen sind – und wird so selbst zu einem Mörder.
Schon bald bemerkt die Polizei ein seltsames Muster: Immer mehr Verbrecher sterben unter mysteriösen Umständen. Ein unbekannter Killer, bald unter dem Namen „Kira“ gefürchtet, treibt sein Unwesen. Um ihn zu stoppen, wird der weltbeste Detektiv eingeschaltet – ein exzentrischer, genialer Mann, der nur unter dem Pseudonym „L“ bekannt ist.
Und damit beginnt der Kampf der Giganten: L will Kiras wahre Identität enthüllen, während Light alles daran setzt, Ls Namen herauszufinden – um selbst das Spiel zu gewinnen.
Die Charaktere
Light Yagami (Kira)
Ein genialer Schüler mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn, der vom Musterschüler zum gefürchteten Antihelden wird. Mit dem Death Note in seinen Händen beginnt Light, sein eigenes Verständnis von Recht und Ordnung gnadenlos durchzusetzen – und zieht die Welt in sein tödliches Spiel.
L
Ein exzentrischer, hochintelligenter Detektiv mit ungewöhnlicher Körperhaltung und einer Schwäche für Süßigkeiten. Mit messerscharfem Verstand und unorthodoxen Methoden ist er der einzige, der Kira wirklich gefährlich werden kann – ein Gegner, der Light in jedem Zug überrascht.
Ryuk
Der sarkastische Shinigami, der das Death Note in die Menschenwelt fallen ließ. Mit seiner Vorliebe für Äpfel beobachtet er Light aus reiner Langeweile und sorgt mit spöttischem Humor für eine düstere, aber gleichzeitig witzige Stimmung.
Soichiro Yagami
Lights Vater und leitender Ermittler der Kira-Kommission. Pflichtbewusst und loyal kämpft er gegen das Verbrechen – ohne zu wissen, dass er gegen seinen eigenen Sohn ermittelt.
Was macht Death Note so besonders?
Die Duelle zwischen Light und L gehören zu den ikonischsten Momenten der Anime-Welt. Anders als in Serien wie Demon Slayer, wo rohe Kraft oft über Sieg oder Niederlage entscheidet, geht es hier um Strategien, Manipulation und cleveres Vorausdenken – ein spannendes Schachspiel, das jede Folge aufs Neue fesselt. Und während man zusieht, denkt man unweigerlich: „Was würde ich tun, wenn ich ein Death Note hätte?“
Gerade diese moralische Grauzone, in der Gut und Böse nicht klar voneinander zu trennen sind, macht die Serie so fesselnd und sorgt dafür, dass man auch nach dem Abspann noch darüber nachdenkt.
Praktische Tipps für Anime-Einsteiger
Der Einstieg in die Welt der Anime kann anfangs überwältigend wirken: Tausende Serien, unzählige Genres und fremde Namen – da weiß man oft gar nicht, wo man beginnen soll.
Gerade deshalb lohnt es sich für Anime-Neulinge, auszuprobieren, wie ihnen das Schauen am meisten Spaß macht. Viele Fans bevorzugen die japanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln, da sie den Figuren mehr Ausdruck verleiht. Eine deutsche Synchronisation kann hingegen helfen, sich besser auf die komplexe Handlung und die psychologischen Duelle zu konzentrieren. Am Ende zählt, was das Seherlebnis angenehmer macht.
Auch ungewohnte Namen oder kulturelle Details verlieren schnell ihre Bedeutung, sobald die Geschichte fesselt. Death Note zeichnet seine Figuren so klar, dass man sich schnell zurechtfindet – auch wenn es sinnvoll sein kann, zwischendurch Pausen einzulegen, um das Geschehen wirken zu lassen.
Warum Death Note der perfekte Einstieg ist
Death Note verbindet klassische Thriller-Elemente mit dem unverwechselbaren Stil von Anime und schafft so einen einzigartigen Einstieg für Neulinge. Die vielschichtigen Charaktere und das spannende Katz-und-Maus-Spiel zwischen Light und L sorgen für durchgehende Spannung. Mit nur 37 Folgen eignet sich die Serie perfekt, um ohne großen Zeitaufwand in die Welt der Anime einzutauchen. Zudem ist der Anime auf Netflix und Crunchyroll verfügbar.
Wer erleben möchte, wie spannend und tiefgründig Anime sein kann, startet am besten hier, denn einmal eingetaucht, will man nicht mehr weg.



